{"id":46,"date":"2011-09-08T20:46:39","date_gmt":"2011-09-08T20:46:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mmmusik-nuernberg.de\/?page_id=46"},"modified":"2013-03-25T12:00:54","modified_gmt":"2013-03-25T11:00:54","slug":"das-klavier","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/xn--klangwerk-nrnberg-d3b.de\/?page_id=46","title":{"rendered":"&#8230;Das Klavier"},"content":{"rendered":"<p>\u2026 geh\u00f6rt zu den Tasteninstrumenten und kommt heutzutage in den Bauformen Klavier und Fl\u00fcgel vor. Die Tonerzeugung erfolgt durch mit Filz \u00fcberzogene H\u00e4mmerchen, die mit Hilfe der Tastenmechanik gegen die Saiten geschleudert werden.<\/p>\n<p>Die meisten Klaviere besitzen 88 Tasten, was einem Tonumfang von \u00fcber 7 Oktaven (Subkontra A bis zum f\u00fcnfgestrichen C) entspricht. Bei manchen (meist \u00e4lteren) Klavieren fehlen im Diskantbereich wenige Tasten, was aber f\u00fcr die pianistische Praxis in der Regel unbedeutend ist. Daf\u00fcr gibt es sehr gro\u00dfe Konzertfl\u00fcgel, deren Bassbereich bereits beim Subkontra C beginnt.<\/p>\n<p><strong>Entwicklung des Klaviers:<\/strong><br \/>\nDie erste (sehr einfache) Klaviermechanik wurde um 1709 von Bartolomeo Christofori in Florenz entwickelt (Hammerklavier). Es folgten die deutsche Prall- und die englische Sto\u00dfmechanik. Diese wurde 1821 von Freres Erard durch seine Repetitionsmechanik weiter verbessert. Durch sie wurde eine sehr schnelle Anschlagsfolge und somit das virtuose Klavierspiel ab dem 19. Jahrhundert erm\u00f6glicht. Zur Klangverst\u00e4rkung wurden dickere Saiten mit einer h\u00f6heren Spannung (bis zu 18 Tonnen) verwendet, was die massive Klavierbauweise mit Gusseisenrahmen n\u00f6tig machte (USA 1824).<\/p>\n<p><strong>Die Pedale:<\/strong><br \/>\nDas Pianoforte besitzt mindestens 2 Pedale. Das rechte Pedal dient zur Aufhebung der D\u00e4mpfung. Dies hat zum einen den Effekt, dass die Saiten auch nach dem Loslassen der Tasten weiterklingen, zum anderen wird der Klang voller, weil auch die Saiten zum Schwingen angeregt werden, die einen \u00e4hnlichen Obertonbereich wie die angeschlagenen Saiten haben. Auch \u201eHalbpedal-Effekte\u201d (leichte D\u00e4mpfung der Saiten) werden in der pianistischen Praxis eingesetzt. Mit dem linken Pedal wird eine Reduzierung der Lautst\u00e4rke erreicht. Dies geschieht beim Klavier durch die Verk\u00fcrzung des Anschlagsweges und beim Fl\u00fcgel, indem die Mechanik nach rechts verschoben wird und so bei den zwei- bzw. dreich\u00f6rigen Saiten nur noch ein bis zwei Saiten und im Bassbereich die Saiten nicht mehr mit der h\u00e4rteren Mitte des Hammers, sondern mit seinem weicheren Rand angeschlagen werden. Deshalb entsteht beim Fl\u00fcgel durch den Einsatz des linken Pedales nicht nur eine Reduzierung der Lautst\u00e4rke, sondern auch eine \u00c4nderung der Klangfarbe.<\/p>\n<p><strong>Mechanische Klaviere \/ Fl\u00fcgel und E-Pianos:<\/strong><br \/>\nNeben den mechanischen Klavieren und Fl\u00fcgeln gibt es auch noch E-Pianos, deren Tonerzeugung elektronisch geschieht. Den Vorteilen dieser Instrumente (z.B. keine Wartung, geringerer Platzbedarf, weniger \u201eakustische Bel\u00e4stigung\u201d der Umwelt (es kann mit Kopfh\u00f6rer ge\u00fcbt werden), leichtere Transportf\u00e4higkeit), stehen aber trotz ihrer guten Entwicklung in den letzten Jahren einige Nachteile (v.a. Kompromisse beim Klang und bei den M\u00f6glichkeiten der Klanggestaltung mittels Anschlag und Pedalen) gegen\u00fcber. Falls Sie von mir Beratung bei der Beschaffung eines f\u00fcr Sie geeigneten Instrumentes w\u00fcnschen, d\u00fcrfen Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen.<\/p>\n<p><strong>Die Einsatzm\u00f6glichkeiten des Klaviers\u2026<\/strong><br \/>\n\u2026 sind \u00fcberaus vielf\u00e4ltig. Es kann in allen Musikrichtungen (z.B. Klassik, Rock, Pop, Jazz, \u2026) sowohl solistisch als auch gemeinsam mit anderen Musikern (z.B. Kammermusik, Orchester, Band, \u2026) gespielt werden. Neben dem Literaturspiel bietet sich das Klavier vor allem auch f\u00fcr Improvisation und Liedbegleitung an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026 geh\u00f6rt zu den Tasteninstrumenten und kommt heutzutage in den Bauformen Klavier und Fl\u00fcgel vor. Die Tonerzeugung erfolgt durch mit Filz \u00fcberzogene H\u00e4mmerchen, die mit Hilfe der Tastenmechanik gegen die Saiten geschleudert werden. 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